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Blutsfest / Pilgertreffen

Vom 10. Jahrhundert an entstanden lokale Feste zur Verehrung des kostbaren Blutes Jesu Christi, so 923 im Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau. Wichtige Anstöße kamen dann bis ins 15. Jahrhundert von den Kreuzfahrern und (angeblichen) Blut-Reliquien, die sie mitbrachten.

Im 17. und 18. Jahrhundert verbreitete sich das Fest auch in Diözesen, die keine Blutreliquie besaßen. 1815 gründete Gaspare del Bufalo den Orden der Missionare vom kostbaren Blut, nach dem italienischen Wort für Blut auch Sanguinisten genannt; 1837 gründete er zusammen mit Maria de Mattias auch die Schwestern von der Anbetung des kostbaren Blutes.

Papst Pius IX. führte 1849 nach seiner Rückkehr aus dem Exil das „Fest des kostbaren Blutes Christi“ für die ganze katholische Kirche ein zur Feier am 10. August. Papst Pius X. verlegte den Termin auf den 1. Juli.

Quelle : Ökumenisches Heiligenlexikon

 

In Anlehnung an das „Fest des kostbaren Blutes Christi" feiert die „Bruderschaft vom kostbaren Blut“ in Porz-Urbach jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli das sogenannte Blutsfest als Pilgertreffen nach der Wallfahrt; es findet an verschiedenen Orten entlang des Wallfahrtsweges statt.

Hierzu sind alle Mitglieder der Bruderschaft eingeladen; nach einer Andacht oder Messe besteht für alle Anwesenden die Möglichkeit, die während der Wallfahrt geschlossenen Freundschaften zu vertiefen und gemeinsame Erinnerungen aufzufrischen.

Im Rahmen dieses Festes wird alle drei Jahre der Vorstand der Bruderschaft (die Wallfahrtsleitung) neu gewählt.

 

Pilgertreffen der Köln-Wallfahrer erstmals in Walldürn

Walldürn. Fünf Wochen nach der Ankunft in Walldürn und eine Woche nach der Beendigung der 4-wöchigen Hauptwallfahrtszeit haben sich rund 80 Pilgerinnen und Pilger sowie Mitglieder der Bruderschaft bei hochsommerlichen Temperaturen in der Wallfahrtsstadt getroffen. Das Pilgertreffen hat Tradition und demzufolge war die Wiedersehensfreude bei allen spürbar. Nach dem festlichen Einzug mit Kreuz und Fahnen der Kölner Wallfahrt, feierte der Präses der Bruderschaft Pfarrer Karl-Heinz Wahlen die Heilige Messe in der Wallfahrtsbasilika. Im Anschluss daran wartete auf die Teilnehmer des Pilgertreffens ein informatives Rahmenprogramm. Neben der Besichtigung des Elfenbein- und Wallfahrtsmuseums konnte man auch an einer Kirchenführung teilnehmen, bevor sich dann alle zum gemeinsamen Mittagessen im Pfarrsaal des Katholischen Gemeindezentrums versammelten. Dort begrüßte Achim Dörr von der Wallfahrtsleitung alle angereisten Pilgerinnen und Pilger aus Nah und Fern und dankte vor allem den Helferinnen und Helfern der beiden Ortsgruppen Walldürn und Buchen für die umfangreichen Vorbereitungen ohne die dieses Treffen nicht möglich gewesen wäre. Nach der Andacht in der Wallfahrtsbasilika trafen sich dann alle wieder im Pfarrsaal bei Kaffee und Kuchen zur Jahreshauptversammlung. Mit Blick zurück auf die diesjährige Fußwallfahrt konnte die Wallfahrtsleitung an alle Teilnehmer wieder ein großes Kompliment weitergeben. Der Gemeinschaftssinn, die Harmonie und Disziplin, die Begeisterung und Freundlichkeit der Pilger untereinander bilden das Herzstück in diesen sieben Tagen des Unterwegsseins. Aber auch der Zuspruch und die Hilfsbereitschaft an allen Stationsorten waren einmal mehr ganz hervorragend und es galt allen zu danken die diese Wallfahrt mit unterstützen. Vorstandsmitglied Achim Dörr berichtete dann im weiteren Verlauf der Versammlung über die Aktivitäten und Arbeiten des Vorstandes und machte dabei den organisatorischen Umfang deutlich, die diese Wallfahrt von Köln nach Walldürn mit sich bringt. Nur durch ein starkes Vorstandsteam, zusammen mit dem Präses Karl-Heinz Wahlen, dem besonderer Dank galt, ist diese Aufgabe überhaupt zu stemmen.

Dem Präses oblag dann auch die Wahlleitung des Vorstandes der für die nächsten drei Jahre zu wählen war. Zuvor wurde aber das langjährige Vorstandsmitglied Gerhard Gemmer verabschiedet, der sich für die Wallfahrt in seiner Verantwortlichkeit für die Strecke über das Maß hinaus eingesetzt hat. Nicht nur die ständige Überprüfung der Wegzeiten, die Optimierungen der Abschnitte und Streckenverläufe während des Jahres waren sein Schwerpunkt. Er fuhr zudem in all den Jahren immer vier Wochen vor der Wallfahrt mit seiner Frau per Fahrrad die Strecke ab um abschließend sicher zu sein, dass die Wallfahrer reibungslos und gut das Ziel Walldürn erreichen werden. Für sein Engagement, seine umsichtige Arbeit und sein kollegiales Miteinander im Vorstand dankte ihm die Wallfahrtsleitung von Herzen und überreichte ihm ein passendes Präsent. Im Anschluss daran erfolgte die Wahl des Vorstandes der Bruderschaft, die sich wie folgt zusammensetzt: Stefan Beßlich, Hubert Braun, Michaela Balling, Achim Dörr, Marianne Fritsch, Rudolf Hermes, Björn Hohl, Nicole Janz-Steul, Marina Kloft-Haberstock, Hubert Schirmer, Johannes Sroka und Gerhard Stickel. Mit Blick auf die kommende Fußwallfahrt im Jahr 2016 wünschte Pfarrer Karl-Heinz Wahlen allen Pilgern einen guten Heimweg und ein gesundes Wiedersehen.

 

 

 

 

(c) Bruderschaft vom kostbaren Blut, 51145 Köln

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