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Helfer brauchen Hilfe! – Wallfahrtspende 2021

Liebe Mitpilger, liebe Freunde und Förderer unserer Walldürnwallfahrt, liebe Pfarrgemeinden,

eine Flut von biblischen Ausmaßen hat in der vergangenen Woche den Westen von Deutschland heimgesucht.

Keller und ganze Häuser wurden von den Wassermassen überflutet; Schulen, Kindergärten, Gotteshäuser, Krankenhäuser, Alten- und Behindertenwohnheime wurden zerstört oder sind stark in Mitleidenschaft gezogen; die Infrastruktur (Strom, Gas, Trinkwasser, Abwasser, Straßen und Wege, Eisenbahnstrecken) ist vielerorts weitestgehend beschädigt und es wird viele Monate benötigen, ehe die technischen Grundlagen für ein normales Leben wieder hergestellt sind.

Weit schwerer als die materiellen Schäden wiegt jedoch der Verlust von vielen Menschenleben; in den Hochwassergebieten gelten nach wie vor zahlreiche Personen als vermisst. Teile von ehemals bewohntem Gebiet sind so stark zerstört, dass die Helfer nach wie vor nur mühsam die Suche nach Vermissten weiterführen können. Aus den Schilderungen von Betroffenen aus der Flutnacht, lassen sich die lebensbedrohenden und chaotischen Szenen nur teilweise erahnen.

Die Gesichter der Menschen in den Flutgebieten sprechen von Verzweiflung, Trauer, Hoffnungslosigkeit aber auch von Zorn und Enttäuschung gegenüber manchen Behörden. Viele von uns kennen Betroffene persönlich oder sind sogar selbst vom Hochwasser heimgesucht worden.

Viele Menschen helfen seit Tagen unermüdlich: Soldaten, Feuerwehrleute, Landwirte, Mitarbeiter der Hilfsorganisationen und des THW, Polizisten, Ärzte und Pfleger. Aber auch Angehörige, Freunde und sogar Fremde packen mit an, mit Schaufeln, Pumpen, weiten Herzen. Sie stehen gemeinsam in kniehohem Schlamm ohne ein Mindestmaß an Hygienemöglichkeiten und riskieren dabei ihre eigene Gesundheit.

Besonders berührt hat uns das Schicksal vieler Helfer, die in dieser Katastrophennacht selber zu Opfern wurden. Während sie andernorts Menschen aus lebensbedrohenden Notlagen befreiten, haben sie selber vielfach alles Hab und Gut und manchmal auch engste Familienmitglieder verloren.

Unsere Wallfahrt hat in vergangenen Jahren immer wieder Projekte in der ganzen Welt unterstützt, nun wird unsere Hilfe entlang unseres Wallfahrtsweges benötigt, deshalb bitten wir euch um Unterstützung für die Helfer, die in der Flutnacht alles verloren haben.

Helfer brauchen Eure Hilfe!

Liebe Mitpilger, liebe Freunde und Förderer unserer Walldürnwallfahrt, liebe Pfarrgemeinden, wir rufen Euch zu großherzigen Spenden für die Helfer auf, die selber zu Betroffenen wurden. Werdet durch Eure Spende zum Licht für alle Helfer, die derzeit noch im übermächtigen Schatten der Folgen der Überflutungen stehen.

Eure Spenden werden nun erstmals über den neugegründeten Wallfahrtsverein abgewickelt. Bitte beachtet die neue Bankverbindung (IBAN DE53 3705 0198 1935 7970 33) und gebt bei der Spende bitte den Namen und die Anschrift an, damit wir die Spendenquittungen entsprechend ausstellen können. Der Spendenzweck lautet UNWETTER. Durch die Urlaubszeit werden die Spendenquittungen erst Ende August ausgestellt werden können.

Vorstand der Bruderschaft vom Kostbaren Blut Köln-Porz-Urbach e.V.

Diedrich Frielinghaus – Hartmut Ackermann – Stefan Beßlich